Wer kennt das nicht? Im Supermarkt drehst Du die Lebensmittelverpackung um und findest eine Zutatenliste, die von kryptischen Kürzeln wie E330, E300 oder E250 nur so wimmelt.
Doch was bedeuten diese E-Nummern eigentlich? Für viele sind sie ein Warnsignal für hochverarbeitete Lebensmittel. Für andere gehören sie bereits zum Alltag dazu.
Egal, wie Du dazu stehst: E-Nummern sind allgegenwärtig und erfüllen in unseren Lebensmitteln die unterschiedlichsten Aufgaben.
In diesem Artikel klären wir auf: Was genau ist eine E-Nummer? Welche Funktionen haben sie, sind sie gesundheitsschädlich und warum gehen wir bei MATR einen ganz anderen Weg, indem wir komplett darauf verzichten?
Was sind E-Nummern und wie werden sie kategorisiert?
E-Nummern sind leicht erkennbar: Sie bestehen lediglich aus dem Buchstaben “E” gefolgt von einer Zahl. Als einheitliche europäische Kennzeichnung signalisieren sie, dass ein Zusatzstoff offiziell geprüft und für die Verwendung in Lebensmitteln innerhalb der EU zugelassen wurde. Hersteller sind zudem gesetzlich verpflichtet, diese Stoffe in der Zutatenliste transparent auszuweisen.
Dabei ist E-Nummer nicht gleich E-Nummer: Manche stehen für natürliche Substanzen, andere für künstlich hergestellte Zusätze. Eines haben sie jedoch gemeinsam, sie erfüllen technologische Funktionen, die Lebensmittel optimieren. Hierzu zählen:
- Verlängerung der Haltbarkeit
- Bewahrung von Farbe und Geschmack
- Sicherstellung einer gleichbleibenden Konsistenz
- Stabilisierung, um das Trennen von Zutaten zu verhindern
Aufgrund ihrer vielfältigen Einsatzgebiete werden E-Nummern in spezifische Kategorien unterteilt, die ihre jeweilige Funktion widerspiegeln.
Diese Tabelle zeigt die EU-Kategorisierung von E-Nummern.
Auf welche E-Nummern sollte man achten?
Die Vielfalt der E-Nummern macht es oft schwer, den Durchblick zu behalten. Zwar gelten die meisten zugelassenen Zusatzstoffe innerhalb der gesetzlichen Grenzwerte als sicher, doch manche stehen stärker im Fokus als andere. Sei es durch ihre häufige Verwendung oder weil sie in Gesundheitsdiskussionen regelmäßig kritisch betrachtet werden.
Also, sind E-Nummern schädlich? Die einfache Antwort lautet: nein. Eine E-Nummer an sich ist kein Indikator für ein ungesundes Produkt; entscheidend ist letztlich, welcher Stoff verwendet wird, in welcher Menge er enthalten ist und wie regelmäßig man ihn konsumiert.
Dennoch gibt es gute Gründe, warum Verbraucher bewusst auf sie verzichten. Manche reagieren empfindlich auf bestimmte Zusatzstoffe, während andere schlichtweg Wert auf eine klare, kurze Zutatenliste legen und genau wissen möchten, was auf ihrem Teller landet.
Im Folgenden werfen wir einen Blick auf einige E-Nummern, die häufig im Gespräch sind.
Enthalten pflanzliche Produkte E-Nummern?
Selbst bei pflanzlichen Produkten kannst Du ebenfalls auf E-Nummern auf der Zutatenliste stoßen.
Häufig kommen dabei Verdickungsmittel oder Stabilisatoren zum Einsatz. Diese sorgen beispielsweise für eine cremige Textur in Joghurtalternativen, geben pflanzlichem Käse den nötigen Halt oder verleihen Fleischersatzprodukten eine authentische, bissfeste Struktur.
Solche Zusatzstoffe dienen dazu, genau jene Konsistenz und jenes Mundgefühl zu erzeugen, das viele von herkömmlichen Lebensmitteln gewohnt sind.
MATR geht hier jedoch einen bewussten anderen Weg: Da unsere Produkte auf der natürlichen Fermentation von Gemüse basieren, benötigen wir keinerlei künstliche Hilfsmittel.
In unserem Artikel über Fermentation erfährst Du mehr über diesen traditionellen Prozess und wie wir damit ganz natürlich Tiefe, Aroma und Struktur entwickeln.
Keine E-Nummern in Bio-Produkten von MATR
Bio-Lebensmittel unterliegen bereits strengen Regeln für Zusatzstoffe. Hier sind demnach lediglich 56 E-Nummern überhaupt zugelassen.
Dadurch rücken hochwertige Rohstoffe automatisch stärker in den Mittelpunkt, als es bei konventioneller Waren der Fall ist.
Bei MATR haben wir uns dafür entschieden, dieses Konzept noch einen Schritt weiterzuführen.
Unsere Produkte bestehen aus nur fünf biologischen Hauptzutaten von nordischen Feldern: Hafer, Spalterbsen, Lupinen, Rote Bete und Kartoffeln.
Anstatt auf hohe Verarbeitung oder Zusatzstoffe zu setzen, vertrauen wir voll und ganz auf die Kraft der Fermentation.
Dieses Verfahren veredelt die Rohstoffe und verleiht ihnen eine Komplexität und Textur, die allein durch die Natur entsteht.
Wenn die Qualität der Zutaten stimmt und das Handwerk beherrscht wird, liefert die Natur von sich aus alles, was andere durch künstliche Zusätze ersetzen müssen.
Möchtest Du mehr über die Philosophie hinter MATR erfahren? Dann lies hier mehr über unseren Ansatz zur Nachhaltigkeit.
Häufig gestellte Fragen
Welche E-Nummern sollte man meiden?
Es gibt keine offizielle Liste an E-Nummern, die vermieden werden sollten. Viele Menschen bevorzugen jedoch Lebensmittel mit einer möglichst kurzen und transparenten Zutatenliste. Genau hier setzt MATR an: Wir verzichten konsequent auf unnötige E-Nummern. Entdecke unsere Produkte und erfahre mehr.
Sind alle E-Nummern künstlich??
Nicht alle E-Nummern sind künstlich hergestellt. Einige kommen natürlicherweise in Zutaten vor. E300 ist beispielsweise Vitamin C und E330 ist alltäglich als Zitronensäure bekannt.
Enthält Hackfleisch E-Nummern?
Reines Hackfleisch enthält normalerweise keine zugesetzten E-Nummern. Einige Hersteller fügen jedoch E-Nummern hinzu, um die Haltbarkeit zu verlängern oder die Textur zu verbessern.
Sind E-Nummern schädlich für den Körper?
Zugelassene E-Nummern sind nicht automatisch schädlich. Dennoch verfolgen wir bei MATR einen anderen Weg: Wir entwickeln Lebensmittel mit so wenigen Zutaten wie möglich, damit Du genau weißt, was auf Deinem Teller landet – ganz ohne versteckte Zusätze.
Was ist das Problem mit E-Nummern?
Für uns sind E-Nummern kein generelles Problem, doch wir setzen lieber auf Natürlichkeit. Anstatt technologische Hilfsstoffe hinzuzufügen, nutzen wir den Prozess der Fermentation. So erhalten unsere Produkte ihre Tiefe, Struktur und ihren Geschmack auf natürliche Weise.
