Was sind E-Nummern und warum findest Du sie nicht in den Produkten von MATR?

Was sind E-Nummern und sind sie schädlich? Erfahre mehr über Zusatzstoffe, ihre Funktionen und warum MATR fermentierte Produkte ohne E-Nummern herstellt.

Veröffentlicht am: October 26, 2026

Inhaltsverzeichnis

Wer kennt das nicht? Im Supermarkt drehst Du die Lebensmittelverpackung um und findest eine Zutatenliste, die von kryptischen Kürzeln wie E330, E300 oder E250 nur so wimmelt.

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Doch was bedeuten diese E-Nummern eigentlich? Für viele sind sie ein Warnsignal für hochverarbeitete Lebensmittel. Für andere gehören sie bereits zum Alltag dazu.

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Egal, wie Du dazu stehst: E-Nummern sind allgegenwärtig und erfüllen in unseren Lebensmitteln die unterschiedlichsten Aufgaben.

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In diesem Artikel klären wir auf: Was genau ist eine E-Nummer? Welche Funktionen haben sie, sind sie gesundheitsschädlich und warum gehen wir bei MATR einen ganz anderen Weg, indem wir komplett darauf verzichten?

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Was sind E-Nummern und wie werden sie kategorisiert?

E-Nummern sind leicht erkennbar: Sie bestehen lediglich aus dem Buchstaben “E” gefolgt von einer Zahl. Als einheitliche europäische Kennzeichnung signalisieren sie, dass ein Zusatzstoff offiziell geprüft und für die Verwendung in Lebensmitteln innerhalb der EU zugelassen wurde. Hersteller sind zudem gesetzlich verpflichtet, diese Stoffe in der Zutatenliste transparent auszuweisen.

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Dabei ist E-Nummer nicht gleich E-Nummer: Manche stehen für natürliche Substanzen, andere für künstlich hergestellte Zusätze. Eines haben sie jedoch gemeinsam, sie erfüllen technologische Funktionen, die Lebensmittel optimieren. Hierzu zählen:

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  • Verlängerung der Haltbarkeit
  • Bewahrung von Farbe und Geschmack
  • Sicherstellung einer gleichbleibenden Konsistenz
  • Stabilisierung, um das Trennen von Zutaten zu verhindern

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Aufgrund ihrer vielfältigen Einsatzgebiete werden E-Nummern in spezifische Kategorien unterteilt, die ihre jeweilige Funktion widerspiegeln.

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E-Nummern Kategorie Funktion
E100-199 Farbstoffe Verleihen Lebensmitteln Farbe oder erhalten ihre natürliche Farbe.
E200-299 Konservierungsstoffe Verlängern die Haltbarkeit, indem sie das Wachstum von Bakterien, Schimmel und Hefen hemmen.
E300-399 Antioxidationsmittel und Säureregulatoren Schützen Lebensmittel vor Oxidation und regulieren den Säuregehalt.
E400-499 Verdickungsmittel, Emulgatoren und Stabilisatoren Sorgen für die gewünschte Konsistenz und halten Zutaten zusammen.
E500-599 Säureregulatoren, Backtriebmittel und Trennmittel Regulieren den pH-Wert, lockern Teig und verhindern das Verklumpen.
E600-699 Geschmacksverstärker Verstärken oder intensivieren den Geschmack.
E900-999 Überzugsmittel, Süßstoffe, Treibgase und weitere Zusatzstoffe Erfüllen verschiedene technische Funktionen bei Herstellung oder Verpackung.
E1000-1599 Sonstige Zusatzstoffe Umfassen unter anderem modifizierte Stärken, Enzyme und weitere technologische Hilfsstoffe.

Diese Tabelle zeigt die EU-Kategorisierung von E-Nummern.

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Auf welche E-Nummern sollte man achten?

Die Vielfalt der E-Nummern macht es oft schwer, den Durchblick zu behalten. Zwar gelten die meisten zugelassenen Zusatzstoffe innerhalb der gesetzlichen Grenzwerte als sicher, doch manche stehen stärker im Fokus als andere. Sei es durch ihre häufige Verwendung oder weil sie in Gesundheitsdiskussionen regelmäßig kritisch betrachtet werden.

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Also, sind E-Nummern schädlich? Die einfache Antwort lautet: nein. Eine E-Nummer an sich ist kein Indikator für ein ungesundes Produkt; entscheidend ist letztlich, welcher Stoff verwendet wird, in welcher Menge er enthalten ist und wie regelmäßig man ihn konsumiert.

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Dennoch gibt es gute Gründe, warum Verbraucher bewusst auf sie verzichten. Manche reagieren empfindlich auf bestimmte Zusatzstoffe, während andere schlichtweg Wert auf eine klare, kurze Zutatenliste legen und genau wissen möchten, was auf ihrem Teller landet.

Im Folgenden werfen wir einen Blick auf einige E-Nummern, die häufig im Gespräch sind.

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E-nummer Name des Stoffes Wo wird es verwendet? Warum ist es wissenswert?
E249–E250 Kaliumnitrit und Natriumnitrit Verarbeitetes Fleisch wie Aufschnitt, Bacon, Würstchen und Salami Werden als Konservierungsstoffe verwendet, um die Haltbarkeit zu verlängern, das Wachstum von Bakterien zu hemmen und die typische Farbe von Fleischprodukten zu erhalten. Nitrit wird diskutiert, da es unter bestimmten Bedingungen Nitrosamine bilden kann, die unerwünschte Verbindungen sind.
E220–E228 Sulfite Wein, Trockenfrüchte, Saft und einige Fertigprodukte Werden als Konservierungsstoffe und Antioxidationsmittel eingesetzt. Manche Menschen mit Asthma oder einer Sulfit-Empfindlichkeit können auf Sulfite reagieren.
E211 Natriumbenzoat Erfrischungs-
getränke, Säfte, Dressings und eingelegte Produkte
Wird zur Verlängerung der Haltbarkeit verwendet. Der Stoff ist für die Verwendung in Lebensmitteln zugelassen, wurde jedoch im Zusammenhang mit möglichen Reaktionen bei empfindlichen Personen diskutiert.
E407 Carrageen Pflanzliche Getränke, Eiscreme, Desserts und Milchprodukte Wird als Verdickungsmittel und Stabilisator verwendet, um eine gleichmäßige Konsistenz zu erzeugen. Der Stoff wurde im Zusammenhang mit möglichen Auswirkungen auf das Verdauungssystem untersucht, ist jedoch in der EU weiterhin für die Verwendung in Lebensmitteln zugelassen.
E621 Mononatriumglutamat (MSG) Brühwürfel, Snacks, Fertiggerichte und gewürzte Produkte Wird als Geschmacksverstärker eingesetzt. Es wurde vielfach diskutiert, gilt jedoch innerhalb der zugelassenen Verwendungsgrenzen als sicher. Manche Menschen können nach dem Verzehr größerer Mengen Beschwerden verspüren.

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Enthalten pflanzliche Produkte E-Nummern?

Selbst bei pflanzlichen Produkten kannst Du ebenfalls auf E-Nummern auf der Zutatenliste stoßen.

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Häufig kommen dabei Verdickungsmittel oder Stabilisatoren zum Einsatz. Diese sorgen beispielsweise für eine cremige Textur in Joghurtalternativen, geben pflanzlichem Käse den nötigen Halt oder verleihen Fleischersatzprodukten eine authentische, bissfeste Struktur.

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Solche Zusatzstoffe dienen dazu, genau jene Konsistenz und jenes Mundgefühl zu erzeugen, das viele von herkömmlichen Lebensmitteln gewohnt sind.

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MATR geht hier jedoch einen bewussten anderen Weg: Da unsere Produkte auf der natürlichen Fermentation von Gemüse basieren, benötigen wir keinerlei künstliche Hilfsmittel.

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In unserem Artikel über Fermentation erfährst Du mehr über diesen traditionellen Prozess und wie wir damit ganz natürlich Tiefe, Aroma und Struktur entwickeln.

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Keine E-Nummern in Bio-Produkten von MATR

Bio-Lebensmittel unterliegen bereits strengen Regeln für Zusatzstoffe. Hier sind demnach lediglich 56 E-Nummern überhaupt zugelassen.

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Dadurch rücken hochwertige Rohstoffe automatisch stärker in den Mittelpunkt, als es bei konventioneller Waren der Fall ist.

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Bei MATR haben wir uns dafür entschieden, dieses Konzept noch einen Schritt weiterzuführen. 

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Unsere Produkte bestehen aus nur fünf biologischen Hauptzutaten von nordischen Feldern: Hafer, Spalterbsen, Lupinen, Rote Bete und Kartoffeln.

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Anstatt auf hohe Verarbeitung oder Zusatzstoffe zu setzen, vertrauen wir voll und ganz auf die Kraft der Fermentation.

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Dieses Verfahren veredelt die Rohstoffe und verleiht ihnen eine Komplexität und Textur, die allein durch die Natur entsteht.

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Wenn die Qualität der Zutaten stimmt und das Handwerk beherrscht wird, liefert die Natur von sich aus alles, was andere durch künstliche Zusätze ersetzen müssen.

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Möchtest Du mehr über die Philosophie hinter MATR erfahren? Dann lies hier mehr über unseren Ansatz zur Nachhaltigkeit.

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Häufig gestellte Fragen

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Welche E-Nummern sollte man meiden?

Es gibt keine offizielle Liste an E-Nummern, die vermieden werden sollten. Viele Menschen bevorzugen jedoch Lebensmittel mit einer möglichst kurzen und transparenten Zutatenliste. Genau hier setzt MATR an: Wir verzichten konsequent auf unnötige E-Nummern. Entdecke unsere Produkte und erfahre mehr.

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Sind alle E-Nummern künstlich??

Nicht alle E-Nummern sind künstlich hergestellt. Einige kommen natürlicherweise in Zutaten vor. E300 ist beispielsweise Vitamin C und E330 ist alltäglich als Zitronensäure bekannt.

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Enthält Hackfleisch E-Nummern?

Reines Hackfleisch enthält normalerweise keine zugesetzten E-Nummern. Einige Hersteller fügen jedoch E-Nummern hinzu, um die Haltbarkeit zu verlängern oder die Textur zu verbessern.

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Sind E-Nummern schädlich für den Körper?

Zugelassene E-Nummern sind nicht automatisch schädlich. Dennoch verfolgen wir bei MATR einen anderen Weg: Wir entwickeln Lebensmittel mit so wenigen Zutaten wie möglich, damit Du genau weißt, was auf Deinem Teller landet – ganz ohne versteckte Zusätze.

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Was ist das Problem mit E-Nummern?

Für uns sind E-Nummern kein generelles Problem, doch wir setzen lieber auf Natürlichkeit. Anstatt technologische Hilfsstoffe hinzuzufügen, nutzen wir den Prozess der Fermentation. So erhalten unsere Produkte ihre Tiefe, Struktur und ihren Geschmack auf natürliche Weise.