Der Begriff “pflanzlich” ist in den letzten Jahren zu einem weit gefassten Begriff geworden. Er wird heute für nahezu alle Lebensmittel verwendet, die keine tierischen Zutaten enthalten.
Dazu zählen sowohl unverarbeitete Gemüseprodukte als auch zahlreiche hochverarbeitete Lebensmittel. Denn auch Produkte mit langen Zutatenlisten, Zusatzstoffen und verschiedenen E-Nummern können als “pflanzlich” bezeichnet werden.
Genau aus diesem Grund verwenden wir den Begriff “pflanzlich” nur selten, wenn wir über unsere MATR Produkte sprechen. Stattdessen nennen wir sie “fermentiertes Gemüse”.
Denn dieser Begriff beschreibt, was unsere Produkte besonders macht: die Fermentation als natürlichen Herstellungsprozess.
Wir sind davon überzeugt, dass nicht nur die Zutaten entscheidend sind, sondern auch die Art und Weise, wie Lebensmittel hergestellt werden. Der Herstellungsprozess spielt eine wichtige Rolle dabei, ob ein Produkt zu einer ausgewogenen Ernährung beiträgt oder ob es sich lediglich um eine weitere hochverarbeitete Alternative handelt.
In diesem Artikel zeigen wir Dir den Unterschied zwischen fermentiertem Gemüse und pflanzlichen Produkten, erklären, warum wir MATR als fermentiertes Gemüse bezeichnen, und was das für Dich als Verbraucher bedeutet.
Was ist der Unterschied zwischen fermentiertem Gemüse und pflanzlichen Produkten?
Kurz gesagt, “pflanzlich” beschreibt, woher ein Produkt stammt, nicht, wie es hergestellt wurde. Der Begriff sagt also nichts darüber aus, ob ein Lebensmittel naturbelassen oder stark verarbeitet ist.
Ein pflanzliches Produkt kann demnach sowohl aus natürlichen Zutaten bestehen, als auch aus isolierten Pflanzenproteinen, einer langen Zutatenliste und verarbeiteten Zusatzstoffen.
Demnach sagt die Bezeichnung “pflanzlich” nichts über die Qualität oder den Verarbeitungsgrad eines Produktes aus.
Genau dieser Unterschied ist der Grund für unsere bewusste Wortwahl, wenn wir über MATR sprechen.
Wir verwenden gezielt den Begriff “fermentiertes Gemüse”, weil er am besten beschreibt, was MATR eigentlich ist.
Wenn du mehr darüber erfahren möchtest, was genau während dem Fermentieren passiert, dann lies einfach unseren Artikel: “Fermentation: Eine uralte Methode mit moderner Bedeutung”.
Warum wir MATR als fermentiertes Gemüse bezeichnen
Wir sprechen bei MATR von “fermentiertem Gemüse”, weil der Begriff genau beschreibt, woraus unsere Produkte bestehen und wie sie entstehen.
Mit der Bezeichnung folgt gleichzeitig ein Versprechen, transparent zu sein. Wir möchten MATRs gesamten Weg nachvollziehbar machen, sodass Du als Verbraucher verstehst, wie wir von den Rohstoffen zum fertigen Ergebnis kommen. Dazu gehört sowohl, welche Zutaten wir verwenden, als auch, wie der natürliche Fermentationsprozess sie verändert.
Fermentation ist eine der ältesten Methoden, Lebensmittel haltbar zu machen und ihre Nutzbarkeit zu verlängern. Gleichzeitig ermöglicht sie es uns, das volle Potenzial unserer Rohstoffe auszuschöpfen. So entsteht ein Produkt, bei dem Geschmack, Textur und ein verantwortungsvoller Umgang mit Ressourcen von Anfang an im Mittelpunkt stehen.
Genau deswegen ist Fermentation für uns nicht nur ein Herstellungsverfahren, sondern die Grundlage für MATR. Durch diesen natürlichen Prozess entwickeln sich die saftige Textur, das intensive Umami-Aroma und der charakteristische Biss, die unser Produkt so einzigartig macht.
Was bedeutet fermentiertes Gemüse für Dich als Verbraucher?
Für Dich als Verbraucher bedeutet fermentiertes Gemüse vor allem eins, nämlich Transparenz. Anstatt im Supermarkt nur einer allgemeinen Kategorie wie “pflanzliche Lebensmittel” zu begegnen, verrät Dir die Bezeichnung “fermentiertes Gemüse” auf einen Blick, wie das Produkt hergestellt wurde.
Fermentierte Produkte kommen zudem häufig mit nur wenigen, sorgfältig ausgewählten Zutaten aus. Denn durch den natürlichen Fermentationsprozess entstehen komplexe und intensive Aromen ganz von selbst, ganz ohne Zusatzstoffe.
Wenn Du Dich für fermentierte Produkte, wie zum Beispiel MATR, entscheidest, erhältst Du ein Produkt mit einer kurzen, übersichtlichen Zutatenliste und hochwertigen Rohstoffen, die Du bereits von Deinem lokalen Bauernmarkt kennst.
So weißt du auf einen Blick, was in deinem Essen steckt und wie Du eine bewusste Entscheidung treffen kannst.
Entdecke MATR und fermentiertes Gemüse
Jetzt kennst Du die Gedanken hinter unserer Wortwahl “fermentiertes Gemüse” und weißt, warum wir MATR so beschreiben.
Doch am Ende zählt vor allem eins, nämlich der Geschmack. Entdecke unsere MATR-Produkte und finde selbst heraus, ob fermentiertes Gemüse auch Dich begeistert.
Wir glauben fest daran, dass MATR der Weg ins Herzen aller Feinschmecker ist.
Häufig gestellte Fragen
Ist fermentiertes Essen gesund?
Ja, fermentierte Lebensmittel gelten grundsätzlich als eine gesunde Wahl, da sie in der Regel weniger stark verarbeitet sind und oft ohne unnötige Zusatzstoffe auskommen.
Was bedeutet Fermentation?
Fermentation ist ein natürlicher Prozess, bei dem Mikroorganismen Zucker in Säure umwandeln. Dadurch werden Lebensmittel haltbarer und entwickeln mit der Zeit ihren charakteristischen Geschmack.
Welches Gemüse eignet sich zum Fermentieren?
Kohl, Karotten, Gurken, Rote Bete, Blumenkohl und Radieschen eignen sich besonders gut fürs Fermentieren.
Worin unterscheiden sich Einlegen und Fermentieren?
Beim Einlegen wird das Gemüse meist mit Essig haltbar gemacht. Bei der Fermentation übernehmen natürliche Mikroorganismen, vor allem Milchsäurebakterien, diesen Prozess ganz ohne Essig.
Was bedeutet es, sich pflanzenbasiert zu ernähren?
Eine pflanzenbasierte Ernährung besteht überwiegend aus Gemüse, Obst, Hülsenfrüchten, Vollkornprodukten, Nüssen und Samen. Tierische Lebensmittel werden dabei entweder reduziert oder vollständig weggelassen.
Welche hochverarbeiteten Lebensmittel gelten als besonders ungesund?
Zu den am stärksten verarbeiteten und weniger empfehlenswerten Lebensmitteln zählen unter anderem Softdrinks, Energydrinks, Süßigkeiten, Chips, Fertiggerichte und stark verarbeitete Fleischprodukte. Sie enthalten häufig viel Zucker, Salz und gesättigte Fettsäuren.
